Schon Goethe hats gewußt - Farblehre

Der Farbkreis von Goethe

Ende des 18. Jahrhunderts begann auch Johann Wolfgang von Goethe, Forschungen zum Thema Farbe anzustellen. Für Goethe gab es sechs Grundfarben: Purpur, Rotgelb, Gelb, Grün, Blau und Rotblau. Mit ihren Übergängen setzten sie sich zu einem kontinuierlichen Farbkreis zusammen. Diesen Farbkreis benutzte er zur Symbolisierung des menschlichen Geistes- und Seelenlebens. Das Konzept der Grundfarben, die sich aus keinen anderen Farben mischen lassen, hängt stark von kulturellen Traditionen ab. Das am weitesten verbreitete europäische System sieht Gelb, Rot und Blau als Primärfarben an. Aus ihnen lassen sich alle anderen Farben, also Sekundär- und Tertiär-Farben, herstellen. Werden die drei Primärfarben gemischt, entsteht Grauschwarz. Goethes Farbenlehre bildet die Grundlage für viele weitere Farbtheorien, die im Laufe der folgenden Jahrhunderte bis heute aufgestellt wurden.

Goethes Farbkreis

Farbgestaltung für zu Hause

Tatsache ist, dass wir ständig von Farben umgeben sind, die auf
unsere Psyche und unser Wohlbefinden großen Einfluss haben können. Dabei sind Sehkraft, Alter und Gesundheitszustand ebenso wichtig wie die farblichen Eindrücke, die wir im Laufe unseres Lebens aufgenommen haben.
Die Farbgestaltung in unseren eigenen vier Wänden kann also sehr viel zu unserem Wohlbefinden beitragen: Blau beruhigt, Rot macht lebendig und
Gelb versprüht gute Laune.
Also, wie möchten Sie gern wohnen?